Aktuelles

Auf diesen Seiten findet Ihr aktuelle Themen nicht nur um das Thema Feuerwehr.

Rauchmeldertag

Am Freitag den 13.08.2021 ist ein bundesweiter Rauchmeldertag, auch wir „Ihre Feuerwehr der Gemeinde Schiffweiler“ informieren Sie darüber.

Rauchmelder retten Leben.
 

Obwohl viele Wohnungseigentümer ihre Wohnungen schon mit Rauchmeldern ausgestattet haben, haben einige noch nicht reagiert. Der Einbau von Rauchmeldern wird zwar nicht überprüft, aber wenn etwas passiert beginnt die Suche nach den Schuldigen und wenn gar Menschen zu Schaden kommen drohen auch strafrechtliche Konsequenzen.
Die Rauchmeldereinbaupflicht gilt im Saarland für alle Neu- und Umbauten seit 01.06.2004 und seit 01.07.2015 in allen Privatgebäuden.
Jeweils sollte mindestens ein Rauchwarnmelder in allen Schlafräumen, Kinderzimmern sowie Fluren, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, eingebaut werden.

Deshalb rüsten Sie, sofern nicht bereits geschehen, Ihre Wohnungen schnellstens mit Rauchwarnmeldern aus. In der Gemeinde Schiffweiler gab es schon einige Fälle, in dem durch dieses nützliche Gerät ein Brand frühzeitig erkannt wurde und so nur ein Kleinbrand im Keller gelöscht werden musste. Daraus kann sich schnell ein Wohnungsbrand entwickeln. Der Melder hat ausgelöst und die Wohnungsinhaber wurden durch das Signalgeräusch auf den Brand aufmerksam. Sie alarmierte frühzeitig die Feuerwehr. So blieben die sich in der Wohnung befindlichen Erinnerungsstücke, Zeugnisse, andere wichtige Dokumente und für die Bewohner unersetzliche Dinge erhalten.

Der Feuerwehr ist bewusst, dass durch die Rauchwarnmelder die Zahl der Fehlalarmierungen zunehmen wird. Um hier vorzubeugen, bitten wir Sie, sich mit den Meldern und ihren Signalen vertraut zu machen, denn zu viele Fehlalarme können für die Feuerwehrleute zu einer starken Belastung werden. Überprüfen Sie Ihre Rauchmelder regelmäßig, mindestens einmal im Jahr und insbesondere vor längerer Abwesenheit, z.B. Urlaub usw.
 

(Wir hoffen, dass bei Ihnen der Rauchmelder nie auslöst.)

🚨Zimmerbrand in Heiligenwald

Am Dienstagabend den 29.06.2021 wurde gegen 23.08 Uhr der Löschbezirk Heiligenwald, der Löschbezirk Landsweiler-Reden sowie die Drehleiter der Feuerwehr Illingen nach Heiligenwald zu einem „Zimmerbrand mit Menschenrettung“ alarmiert.
 

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang auf der Gebäuderückseite an einem Anbau dichter Qualm aus den Fenstern, Feuerschein war ersichtlich. Zu diesem Zeitpunkt war immer noch unklar, ob sich noch eine Person in der Wohnung befindet. Alle Kraft wurde aufgebracht um sich Zugang zur Wohnung über mehrere Wege zu schaffen und die Menschenrettung mit paralleler Brandbekämpfung zu starten. Hierzu arbeiteten mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz gleichzeitig und mit Hochdruck. Weitere Trupps standen einsatzbereit zur Unterstützung in direkter Bereitschaft. Nachdem alles am Laufen war konnte die Person von Anwohnern durch einen Telefonanruf auf findig gemacht werden. Sie war diese Nacht nicht in dem Objekt. Zum Glück, denn beim Eintreffen der Feuerwehr war die Rauchentwicklung in der Wohnung massiv und damit die Überlebenschancen sehr gering. 

Die Brandbekämpfung wurde unter schwerem Atemschutz über Steckleiter und parallel über das Treppenhaus durchgeführt. Obwohl die Angriffstrupps gegen dichten Qualm und starke Wärmeentwicklung kämpfen mussten, war der Brand sehr schnell unter Kontrolle und der Einsatzleiter Christian Kleis konnte schnell die Meldung „Feuer aus“ an die Leitstelle weitergeben.
 

Der Löschbezirk Nord der Gemeinde Schiffweiler wurde im Lauf des Einsatzes mit der Logistik Einheit nachalarmiert. Dieser versorgte die Einsatzkräfte, die vom Brandrauch kontaminiert wurden. Ebenso hatte diese Einheit den Brandort wieder notdürftig verschlossen und transportierte die kontaminierten Gerätschaften in die Werkstatt, so dass die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden konnte. 

Weiter vor Ort waren auch Einheiten des DRK und ein Notarzt, welche für die Betreuung und Versorgung der Anwohner, sowie zur Absicherung der Feuerwehr da waren.
 

Die Polizei war mit mehreren Kommandos vor Ort.

Die Arbeiten an der Einsatzstelle zogen sich bis 01:15 Uhr hin. 

Schon während des Einsatzes wurde die interkommunale Werkstatt zur Reinigung der Atemschutzgeräte, der persönlichen Schutzausrüstung sowie der Schläuche, in Betrieb genommen. Im Bereich Atemschutz waren hier die Kameraden aus der Gemeinde Illingen und Gemeinde Merchweiler vor Ort. Hierzu gilt unser recht herzlicher Dank für die Unterstützung!
 

Gegen 03:30 Uhr war die Feuerwehr der Gemeinde Schiffweiler weitestgehend wieder einsatzbereit.

Wehrführer Kleis bedankt sich ausdrücklich für den reibungslosen Ablauf bei allen beteiligten Einsatzkräften. Insbesondere für die gute Zusammenarbeit von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und DRK. Kreisbrandinspekteur Sieslack zeigte sich sichtlich sehr zufrieden über den Einsatzablauf und kann die Worte von Wehrführer Kleis nur bestätigen.

Einiges los bei der Feuerwehr!

Anfang Juni konnte die Feuerwehr der Gemeinde Schiffweiler endlich wieder in einen fast normalen Dienstbetrieb gehen. Uns dies sowohl bei der Aktiven als auch bei der Jugend- und Kinderfeuerwehr. Alle Löschbezirke der Gemeinde Schiffweiler haben dies auch direkt umgesetzt und richtig fahrt dabei entwickelt. Denn allen war klar: Auf Dauer nur die Theorie ist für eine Sparte, die nur in der Praxis arbeitet, nicht gut.

Endlich in einem geregelten Übungsbetrieb, teils auch mit Sonderübungen, angekommen ging aber auch schon eine Serie an Einsätzen los. So hatten wir in den letzten Tagen über zehn Einsätze, bei denen es galt vier Menschenleben zu retten. Alle Einsätze wurden von der Feuerwehr sauber abgearbeitet und alle Personen konnten gerettet werden. Die Zusammenarbeit mit Polizei und Rettungsdienst lief dabei wie gewohnt Hand in Hand.

Zwischendurch galt es aber auch noch Termine mit Firmen wegen Bauvorhaben zu machen oder Fahrzeuge der Feuerwehr mussten kurzer Hand wegen technischen Defekten - teils auf Grund dem Alter, teils aber auch auf Grund falscher Bauweise - repariert bzw. notdürftig von uns instand gesetzt werden bis die Termine in der Werkstatt möglich waren oder Ersatzteile geliefert wurden.

Bei all diesem Treiben in hochsommerlichen Temperaturen kam aber bei zwei Zwischenfällen massiver Unmut bei den Mitgliedern der Feuerwehr auf.

Bei einem Einsatz wurden wir Nachts zu einem piepsenden Rauchmelder gerufen, Verdacht auf Zimmerbrand. Vor Ort stellte sich heraus, dass es Gott sei Dank nur ein defekter Rauchmelder war. Bis hierhin war auch alles gut. Aber bereits zu Anfang des Einsatzes war eine gewisse „Unruhe“ an der Einsatzstelle zu spüren. Warum auch immer wurde die Feuerwehr von Anwohner übelst beschimpft und auch Gewalt angedroht. Nachdem ein Teil der Anwohner dann damit nachließ, ging es mit anderen Anwohnern entsprechend weiter. Hier wurde aber nicht nachgelassen. Die Feuerwehr musste hier die Polizei wieder zur Einsatzstelle rufen, damit diese sich dem Sachverhalt annehmen konnte. Die Staatsanwaltschaft hat hierzu Ermittlungen aufgenommen.

Wenige Tage später kam dann der nächste Tiefschlag für die Feuerwehr. Gegen 02:00 Uhr Morgens kam die Meldung: Einbruch im Feuerwehrgerätehaus Heiligenwald. Vor Ort stellte sich heraus: Großer Sachschaden, Diebesgut Getränkekisten und Kleingeld. Umgehend wurden auch die anderen Gerätehäuser in der Gemeinde Schiffweiler kontrolliert. Hier war um diese Zeit noch alles okay. Die Polizei, hatte dank wachsamen Nachbarn auch schon eine heiße Spur zu den Tätern. Nachdem die Schäden provisorisch gerichtet wurden waren wir gegen 04:30 wir dann wieder im Bett. Um 06:00 Uhr kam dann die nächste Meldung: Einbruch in das Feuerwehrgerätehaus Schiffweiler. Hier blieb es aber nur bei einem Einbruchversuch – aber auch hier großer Sachschaden. An diesem Morgen stellte sich heraus, dass die Täter nach dem Einbruch in Heiligenwald noch fünf weitere Feuerwehrgerätehäuser auf ihrer Liste hatten. 

Da fragt man sich doch: was passiert hier gerade?
Ein jeder denkt bestimmt, okay, das sind Dinge, die kommen in einer größeren Stadt schon mal vor. Aber in unseren Regionen? Wohin führt das noch alles?

Wir, die Feuerwehr der Gemeinde Schiffweiler, hoffen dass diese Vorfälle absolute Ausnahmen waren. Getreu dem Motto „the show must go on“ ging der Übungs- und Einsatzbetrieb ungehindert weiter. Fit halten um anderen zu helfen!


An dieser Stelle des Berichtes ging soeben der Meldeempfänger für die Feuerwehren der Gemeinde Schiffweiler: Schwerer Verkehrsunfall mit Personen Ortseingang Stennweiler von Wemmetsweiler her kommend. Was war passiert? Zwei PKW stießen frontal aufeinander, 6 Personen betroffen, 5 davon verletzt und von diesen wiederrum zwei schwer verletzt. Allen konnte geholfen werden. Im Einsatz waren 41 Einsatzkräfte Feuerwehr, 29 Rettungsdienst, 10 Polizei und zwei Rettungshubschrauber.
Somit müssen die zu Anfang des Berichts genannten Zahlen nach oben korrigiert werden.


Auch wenn es manchmal stressig wird, oder auch auf Grund von den genannten Zwischenfällen „unschön“ wird sei eins Gewiss: Wir sind für Sie da, Ihre Feuerwehr der Gemeinde Schiffweiler!


Christian Kleis – Wehrführer der Feuerwehr der Gemeinde Schiffweiler.

Truppmann Teil 1

Unter den aktuellen „Corona-Bedingungen“ wurde der Lehrgang Truppmann Teil 1 in der Feuerwehr der  Gemeinde Schiffweiler gestartet. Mit diesem Lehrgang beginnt die Grundausbildung eines jeden  aktiven Feuerwehrwehrmitgliedes.
 

Damit feuerwehrtechnische Lehrgänge, mit hohem Praxisanteil, überhaupt wieder starten konnten, waren enorme Anstrengungen und Vorbereitungen von den ehrenamtlichen Ausbildern gefragt. Um Abstandsregelungen und Hygienemaßnahmen gewährleisten zu können, wurde der Lehrgang mit 13Teilnehmern in mehrere Gruppen aufgeteilt. Die  Teilnehmer wurden  abwechselnd und getrennt in der Praxis und Theorie ausgebildet. Die Lehrgangsteilnehmer mussten vor jedem Beginn einen Coronatest durchführen.  In den Pausen haben die Ausbilder  Ausbildungsmaterial gründlich desinfiziert. Die Theorie wurde von den Ausbildern online durchgeführt. Um dies alles leisten zu können, standen hier mehrere Ausbilder zur Verfügung. 

„Dank dieser extra Anstrengungen konnte die Ausbildung der Feuerwehrkameraden nun wieder aufgenommen werden. Hier haben alle Ausbilder ganz selbstverständlich ihren Beitrag geleistet und die Teams verstärkt und Ihre Freizeit geopfert“, zeigte sich der Wehrführer Christian Kleis von der hohen  Einsatzbereitschaft der Ausbilder und der Disziplin der Teilnehmer beeindruckt.
 

Wehrführer Christian Kleis betonte hier nochmals, wie wichtig die kontinuierliche und zuverlässige Aus- und Weiterbildung der ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte sei. „Wir brauchen jede Einsatzkraft in der Gemeinde Schiffweiler. Hier liefern alle Beteiligten eine super Arbeit ab, um die Einsatzfähigkeit und Schlagkraft unserer Freiwilligen Feuerwehr  zu jeder Zeit zu gewährleisten.“, so der Wehrführer. 

Vermittelt wurden unter anderem Rechtsgrundlagen, Verbrennungs- und Löschlehre, Fahrzeug- und Gerätekunde, Wasserförderung, Aufbau eines Löschangriffs sowie das Retten von Personen. Die jungen Feuerwehrleute übten damit sowohl den Hilfeleistungs- als auch den Brandeinsatz.  Alle  Teilnehmer  in diesem Truppmann Lehrgang haben die Prüfung des Truppmannlehrgang Teil 1 mit Erfolg bestanden.

Die Lehrgangsbescheinigungen wurden von dem Bürgermeister Markus Fuchs, dem Wehrführer Christian Kleis zusammen mit dem Leiter des Schul- und Ausbildungsausschuss Tobias Cloß  überreicht.
 

Die Ausbildungsgruppe gratuliert allen Teilnehmern nochmals zum bestandenen Lehrgang und wünscht weiterhin viel Erfolg in der neuen Funktion.


Die Ausbildung haben mit Erfolg abgeschlossen:

Justin Eichenauer, Sandra Euler, Daniel Groß, Felix Maaß, Niklas Scherer (LBZ Nord)   

Selina Binzel, Tobias Christmann, Jan Hammer, Fabian Rumetsch   (LBZ Heiligenwald)

Aya Hamo Lela, Francesca Panno, Milena Schwan,  Lisa-Marie Wolfanger  (LBZ Landsweiler-Reden)

Übungen in Corona-Zeit bei der Feuerwehr

Auch während der Pandemie gibt es keine Pause für die Einsätze der Feuerwehr. Doch monatelang durften bei den Feuerwehren keine bzw. nur extrem eingeschränkte praktische Ausbildungen und Übungen stattfinden. Online-Übungen helfen leider nur bedingt weiter. Wir waren froh, dass in den letzten Wochen der Übungsbetrieb auch in der Praxis wieder starten konnte – wenn auch eingeschränkt. 
 

Jedes Übungsmittgliedt trägt dabei eine FFP2-Maske, es wird in kleinen Gruppen geübt und ständige Hygiene sowie im Gebäude stetig Lüften ist ein Muss. Die Umkleide darf dabei außerhalb von Einsätzen nur in kleinen Gruppen benutzt werden. So sehen in einem kurzen Abriss momentan die Übungen bei der Freiwilligen Feuerwehr in der Gemeinde Schiffweiler aus. Vor Corona fanden die Übungen in voller Mannschaftsstärke des jeweiligen Löschbezirks statt, jetzt in Corona-Zeit geht es nur noch separat. Während die eine Gruppe einen Löschangriff durchführt, üben die Maschinisten an ihren Fahrzeugen oder es werden andere Themen behandelt. Wieder andere sind erst an den Folgetagen dran.
 

Unsere Kinder- und Jugendfeuerwehr darf momentan noch nicht üben. Dies gefällt unseren jugendlichen Mitgliedern mindestens genauso wenig wie den Aktiven. Wir hoffen aber, dass dies im Rahmen der aktuellen Entwicklung kurzfristig wieder möglich ist. 

Dabei gilt es Dank an die Löschbezirksführungen und die Übungsleiter auszusprechen. In diesen Zeiten musste spontan reagiert und öfter das Programm zu Übungen umgeschmissen werden. Die Abstimmung mit Online-Sitzungen lief zwar, aber eine Abstimmung in Präsenz hat doch einige Vorteile.

Es bleibt zu hoffen, dass die Pandemie keinen größeren Schaden an den Mitgliederzahlen hinterlassen wird. Dies wird allerdings erst die Zukunft zeigen – wenn die Pandemie besiegt ist. Aber an dieser Stelle steht die Feuerwehr nicht alleine mit ihren Problemen.

Trotz allen Widrigkeiten können Sie aber sicher sein:

Ihre Feuerwehr ist für den Ernstfall nach wie vor gut aufgestellt und gibt ihr bestes für Sie.

Erfolgreicher Atemschutzgeräteträgerlehrgang

8 „Neue“ Atemschutzgeräteträger/innen stehen der Feuerwehr Schiffweiler zur Verfügung

In den letzten Jahrzehnten hat sich der Atemschutz zu einer zentralen Säule bei der Arbeit der Feuerwehren entwickelt. Egal ob zur Menschenrettung, Brandbekämpfung oder technischer Hilfeleistung – sobald bei einem Einsatz Atemgifte auftreten, schützen sich die Einsatzkräfte mithilfe von Atemschutzgeräten. Gut ausgebildete Atemschutzgeräteträger sind daher oftmals das Fundament für den Einsatzerfolg.

So startete  am 10.04.2021 unter den aktuellen „Corona-Bedingungen“  der neue Atemschutzgeräteträger-Lehrgang. Die Lehrgangsteilnehmer mussten vor jedem Beginn einen Coronatest durchführen. 

Bei dem Lehrgang legten 4 Feuerwehrfrauen und 4 Feuerwehrmänner der Gesamtwehr Schiffweiler in Ihrer Freizeit 24 Unterrichtsstunden an 3 Samstagen ab um sich als Atemschutzgeräteträger/-in ausbilden zu lassen.

Am 24..04.2021 wurde von allen Teilnehmen und Teilnehmerrinnen die schriftliche und praktische Prüfung des Atemschutzlehrgangs mit Erfolg abgeschlossen.

So heißt es jetzt für alle die erlernten Grundfertigkeiten weiter zu vertiefen und ihr erlerntes Wissen kontinuierlich auszubauen bzw. zu steigern.

Die Lehrgangsbescheinigungen wurden von dem Kreisbrandinspekteur Michael Sieslack zusammen mit dem Leiter des Schul- und Ausbildungsausschuss des Landkreises Neunkirchen Michael Sticher , in Anwesenheit des Wehrführer der Gemeinde Schiffweiler Christian Kleis, dem stellvertretenden Wehrführer Stefan Schabbach und dem  Leiter des Schul- und Ausbildungsausschuss der Gemeinde Schiffweiler Tobias Closs, überreicht.

Die Ausbildungsgruppe gratuliert allen Teilnehmern nochmals zum bestandenen Lehrgang und wünscht weiterhin viel Erfolg in der „neuen Verwendung“ als Atemschutzgeräteträger/in!!

Um die Einsatzbereitschaft der Atemschutzgeräte wieder herzustellen, hatten die Ausbilder mit den Atemschutzgerätewarten, nach dem Lehrgang, noch einige Stunden Arbeit vor sich.

Wir gratulieren allen Teilnehmer/innen zum erfolgreichen bestehen des Lehrgangs.

Neue Onlinepräsenz

Wir sind nun auch mit allen drei Standorten (Nord, Heiligenwald und Landsweiler-Reden) auf dieser Website vertreten.

Hier werden regelmäßig alle Neuigkeiten eingetragen und wichtige Informationen für die Gemeinde Schiffweiler bereit gestellt.

Wir bedanken uns bei allen Helfern für die Umsetzung dieses Projektes, insbesondere ein großer Dank an das Presse-Team unserer Feuerwehr!

🚨Schwerer Unfall in Landsweiler-reden

Am 30.03.2021 wurde die Feuerwehr Schiffweiler zu einem schweren Unfall auf dem Gelände der Fa. Zimmer in Landsweiler-Reden alarmiert.Gegen ca. 10:10 Uhr kollidierte an der Waschstraße eine Fahrerin, aus unbekannter Ursache mit zwei weiteren Fahrzeugen und verletzte dabei zwei Personen. Eine Person wurde zwischen zwei PKWs eingeklemmt und dabei schwerstverletzt.
 

Mitarbeiter des Autohauses und Passanten konnten diese noch vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befreien und erstversorgen. Eine weitere Person wurde lebensgefährlich verletzt und ebenfalls erstversorgt.
 

Aufgrund des Einsatzstichwortes „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, Fahrzeug in Menschenmenge“, wurden von der Leitstelle auch die Löschbezirke Nord und Heiligenwald mit schwerem, technischem Gerät zur Einsatzstelle alarmiert. Beide konnten aufgrund der Lage, nach kurzer Zeit in ihre Standorte zurückkehren.Ein Großaufgebot von Rettungskräften versorgte die Verletzten und die, unter schwerem Schock stehende, Unfallverursacherin. Die Feuerwehr unterstütze bei der Betreuung und stellte den Brandschutz sicher.
 

Erwähnenswert ist die schnelle Räumung der Ausstellungsfläche des Autohauses durch die Mitarbeiter. Hier konnte der inzwischen angeforderte Rettungshubschrauber vom Saarbrücker Winterberg, problemlos landen. Auch Bürgermeister Markus Fuchs machte sich vor Ort ein Bild der Einsatzstelle und wurde von Kreisbrandinspekteur Michael Sieslack und Wehrführer Christian Kleis über die Lage informiert.

Die genaue Unfallursache wird zurzeit noch von der Polizei ermittelt.

Wir Üben wieder

Seit Mitte März haben wir den Übungsbetrieb in allen drei Löschbezirken wieder aufgenommen.

In Kleingruppen von bis zu zehn Leuten üben wir wieder, unter aktuellen Corona-Auflagen, um weiterhin im Ernstfall für unsere Gemeinde einsatzbereit und bestens ausgebildet zu sein.

Die Besatzung auf den Löschfahrzeugen wurde reduziert, damit weiterhin der Sicherheitsabstand gewährleistet werden kann. Während den Übungen und in den Gerätehäusern gilt weiterhin die Maskenpflicht. Zur Kontaktnachverfolgung wird jeder Übungsteilnehmer notiert um im Falle einer Corona-Erkrankung schnell handeln zu können.

🚨Brand Dachstuhl in der Schulstraße

Am Samstagabend wurde gegen 22:42 Uhr der Löschbezirk Heiligenwald sowie die Drehleiter der Feuerwehr Illingen bei eisiger Kälte nach Heiligenwald zu einem Dachstuhlbrand alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang auf der Gebäudevorderseite aus dem Dachgeschoss dichter Qualm, auf der Gebäuderückseite war das Dach bereits teilweise durchgebrannt. Die Anwohner wurden durch einen Rauchmelder gewarnt und konnten sich alle in Sicherheit bringen. 

Auf Grund der Lage wurden die Löschbezirke Landsweiler-Reden und Schiffweiler (Nord) umgehend nachalarmiert. Bis zum Eintreffen der Drehleiter aus Illingen wurde die Brandbekämpfung mit einem Strahlrohr unter schwerem Atemschutz im Innenbereich und parallel mit einem weiteren Strahlrohr im Außenbereich auf der Gebäuderückseite begonnen. Mit dem Eintreffen der Drehleiter wurde ein umfassender Löschangriff von dieser im Dachbereich vorgenommen. Zum Schutz der angrenzenden Gebäude wurden vorsorglich Riegelstellungen vorbereitet. Hier war eine enge Kommunikation mit den einzelnen Löschabschnitten geboten.
 

Im weiteren Einsatzverlauf wurde zur Sicherstellung der Versorgung mit Atemschutzgeräten der Gerätewagen Atemschutz des Landkreises Neunkirchen, welcher im Löschbezirk Wiebelskirchen stationiert ist, nachalarmiert.

Massiv Probleme bereitete der Feuerwehr die eisige Kälte. Löschwasser gefrierte direkt und machte die Einsatzstelle zur Rutschbahn. Das gleiche Problem bekamen einige Kameraden mit ihrer Einsatzkleidung. Das Löschwasser auf der Kleidung gefrierte in wenigen Sekunden und machte die Arbeit nicht einfacher. Selbst Schläuche, für die kurze Zeit „Wasser halt“ gegeben war, wurden zum Eisblock. Die Einsatzstelle wurde von der Feuerwehr direkt mit dem mitgeführten Streusalz abgestreut, der Bauhof der Gemeinde Schiffweiler unterstützte hierbei zeitnah.

Für die vom Brandrauch kontaminierten und auch vom Löschwasser durchnässten Einsatzkräfte wurde ein beheiztes Zelt zur Dekontamination der Einsatzkräfte aufgebaut. Zum Aufwärmen der Einsatzkräfte stellte die Gaststätte Bickelmann ihre Räumlichkeiten zur Verfügung und versorgte die Mannschaft darüber hinaus auch mit Sprudel. Hierzu gilt unser recht herzlicher Dank für die Unterstützung!

Weiter vor Ort waren auch Einheiten des DRK, welche für die Absicherung der Feuerwehr da waren und die Verpflegung der Einsatzkräfte mit warmen Getränken organisierten.
 

Die Polizei war mit mehreren Kommandos vor Ort und auch Bürgermeister Markus Fuchs machte sich an der Einsatzstelle ein Bild von der Lage. 

Die Arbeiten an der Einsatzstelle zogen sich noch bis 03:00 Uhr hin. 

Schon während des Einsatzes wurde die interkommunale Werkstatt zur Reinigung der Atemschutzgeräte, der persönlichen Schutzausrüstung sowie der Schläuche, in Betrieb genommen. Im Bereich Atemschutz waren hier die Kameraden aus Illingen federführend.

Gegen 06:00 Uhr war die Feuerwehr der Gemeinde Schiffweiler weitestgehend wieder einsatzbereit. Die finalen Arbeiten zogen sich aber noch über den gesamten Sonntag hin.
 

Wehrführer Kleis bedankt sich ausdrücklich für den reibungslosen Ablauf bei allen beteiligten Einsatzkräften. Insbesondere für den stundenlangen Kampf gegen das Feuer bei eisiger Kälte über Stunden hinweg. Jeder gab sein bestes! Ebenso war die Zusammenarbeit von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und DRK wieder vorbildlich. Kreisbrandinspekteur Sieslack zeigte sich sichtlich sehr zufrieden über den Einsatzablauf und kann die Worte von Wehrführer Kleis nur bestätigen.

Am Sonntagmorgen war der Löschbezirk Heiligenwald noch einmal für circa zwei Stunden an dem Brandobjekt um die Brandstelle nochmal zu kontrollieren und letzte Glutnester zu löschen.

🚨Wohnugsbrand mit Menschenrettung

„7 Personen, 4 Kaninchen und 2 Katzen gerettet“ das war das Resümee, das Einsatzleiter und Wehrführer Christian Kleis am Sonntagmorgen ziehen konnte.


„Brand 5 mit Menschenrettung“ war das Alarmstichwort, mit dem die gesamte Wehr Schiffweiler sowie die Drehleiter der Feuerwehr Illingen am Sonntagmorgen gegen 2:20 bei klirrender Kälte nach Heiligenwald alarmiert wurden.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang auf der Gebäudevorderseite im ersten Obergeschoss und im Dachgeschoss dichter Qualm aus den Fenstern. Zwei Personen hatten sich auf einen Balkon gerettet, drei weitere flüchteten vor dem Qualm auf das Dach. Bis zum Eintreffen der Drehleiter aus Illingen wurden vier Personen über Steckleitern gerettet. Eine fünfte Person wurde über die Drehleiter gerettet. Im weiteren Verlauf wurden zwei weitere Personen aus dem Erdgeschoss gerettet, welche den Brand zunächst nicht bemerkten. Parallel zur Menschenrettung lief auch die weitere Erkundung. Ursache für den Rauch war ein Brand im Kellerbereich. Dieser Brandrauch zog sich kaminartig durch das gesamte Haus.

Zur Brandbekämpfung wurde ein Löschangriff über die Gebäuderückseite durchgeführt. Ebenso wurde eine Personensuche im gesamten Gebäude durchgeführt, da zeitweise eine weitere Person als vermisst galt. Im weiteren Einsatzverlauf stellte sich aber heraus, dass diese nicht anwesend war. Bereits nach dreizehn Minuten nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnten sieben Personen als gerettet und „Brand unter Kontrolle“ gemeldet werden. 


Auf Grund der Personenlage waren auch fünf Rettungswagen, mehrere Notärzte und auch der organisatorische Leiter Rettungsdienst im ersten Abmarsch alarmiert. Auf Grund der Nähe zum Feuerwehrgerätehaus Heiligenwald konnten alle Betroffen dort ins warme gebracht und versorgt werden. Ebenso war die Polizei mit mehreren Kommandos vor Ort.

Auch Bürgermeister Markus Fuchs machte sich vor Ort ein Bild an der Einsatzstelle und kümmerte sich mit dem Leiter des Ordnungsamtes um die Unterbringung der betroffenen Personen.
 

Auf Grund der Witterung wurde der Bauhof der Gemeinde Schiffweiler zum Abstreuen des Einsatzbereichs verständigt.

Die Arbeiten an der Einsatzstelle zogen sich noch bis 04:00 Uhr hin. Im Anschluss wurde die interkommunale Werkstatt zur Reinigung der Atemschutzgeräte, der persönlichen Schutzausrüstung sowie der Schläuche in Betrieb genommen. Gegen 08:00 Uhr war die Feuerwehr der Gemeinde Schiffweiler weitestgehend wieder einsatzbereit. Die finalen Arbeiten zogen sich aber noch über den gesamten Sonntag.
 

Wehrführer Kleis bedankt sich ausdrücklich für den reibungslosen Ablauf bei allen beteiligten Einsatzkräften. Auch wenn die Feuerwehr momentan nicht so üben kann wie sie will hat nahezu jeder Handgriff gepasst! Ebenso war die Zusammenarbeit von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vorbildlich. Kreisbrandinspekteur Sieslack zeigte sich sichtlich zufrieden über den Einsatzablauf und kann die Worte von Wehrführer Kleis nur bestätigen.

Im Notfall

Notruf 112

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